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auf der richtigen Seite zu sein ist GOLD wert.

ASSET MASTER - auf der richtigen Seite zu sein ist GOLD wert.

Zinsen & Rohwaren

11.09. Politiker und Notenbanker haben es geschafft, die weltweite Verschuldungskapazität durch Erhöhen der Anzahl der Schuldner und das Senken der Finanzierungskosten nochmals deutlich auszuweiten und haben diese Situation ausgiebig für ihre Finanzpolitik bzw. ihren Gewinn genutzt. Damit wurde die Politik, die uns in die Krise von 2008 geführt hat, noch konsequenter fortgesetzt. Das Problem ist nur, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir vor dem nächsten „Minsky Moment“ stehen, dann mit noch mehr Schulden und schon rekordtiefen Zinsen.

07.09. Die lockere Geldpolitik führt zu immer grösseren Verwerfungen. Wir sehen Anzeichen von Blasen an immer mehr Stellen des Kapitalmarkts. Die niedrigen Zinsen der EZB führen zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung im Finanzsystem. Wie lange nimmt die EZB dies noch in Kauf?

05.09. Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise loben sich die damals wie heute Verantwortlichen für die gelungene Bewältigung der Krise und die Erholung von Wirtschaft und Finanzmärkten. Dabei zeigt eine nüchterne Betrachtung, dass sie das zu Unrecht tun. Die Krise ist nicht vorbei. Stattdessen wurde auf Zeit gespielt, ohne die Krisenursachen zu bereinigen. Mit ihrem Tun legen sie die Basis für eine noch grössere Krise.

03.09. The world’s top oil importer, China, is preparing to launch a crude oil futures contract denominated in Chinese yuan and convertible into gold, potentially creating the most important Asian oil benchmark and allowing oil exporters to bypass U.S.-dollar denominated benchmarks by trading in yuan.

Der Kampf um die Rohstoffsicherung zwischen USA und China verstärkt sich. Gold wird ebenfalls zu einem Schlüsselrohstoff späte gehören und in den nächsten Jahren jenseits von USD 2.000 pro Unze ansteigen. Bereiten Sie sich heute schon darauf vor.

31.08. Ihren Platz in den Geschichtsbüchern hat die Präsidentin der US-Notenbank, Janet Yellen, so gut wie sicher. Schon bald wird man ihre Aussage, es gäbe „keine Finanzkrise mehr zu unseren Lebzeiten“ als ein weiteres Beispiel für die Hybris der wirtschaftspolitisch Verantwortlichen zitieren, egal ob diese in Regierungen oder Notenbanken sitzen. Auch Draghi dürfte es ähnlich ergehen, hat er zwar unstrittig mit seinem radikalen Eingreifen den Euro zunächst gerettet, die Grundprobleme jedoch massiv vergrössert.

19.08. The Dollar Index continues to test primary support between 92 and 93. Consolidation or a weak rally is likely but Twiggs Trend Index warns of long-term selling pressure. Breach of support would signal another primary decline, offering a long-term target between 83 and 84* — a bullish sign for gold.

Kaufen Sie physisches Gold und Goldminenwerte. Weil sehr volatil und noch ohne Trend, unbedingt gestaffelt auf mehrere Tranchen und immer in Schwächephasen. Der Ausbruch nach oben naht. 

10.8. Bitcoin is well into its bubble phase and becoming attractive to the public. It’s dangerous to be investing in Bitcoin this late in the game.

04.08. Die US-Wirtschaft hat im zweiten Quartal mit nur +2.6%pa zum Vorjahr unter den Markterwartungen zugelegt. Überraschend positiv lief es dagegen in Europa, BIP-Anstieg: Schweden +4.0%pa, Frankreich +1.8%pa, Spanien +3.1%pa. Die Euro-Wirtschaftsstimmung ist so gut wie zuletzt 2007. Zwar überzeichneten solche weichen Indikatoren zuletzt die tatsächliche Entwicklung in der Realwirtschaft etwas. Doch zeigt der Wert zumindest an, dass es kurzfristig zu keinem Abriss der guten Dynamik in Euroland kommen dürfte.

Eine echte Zinswende nach oben lässt auf sich warten. Dies Verschuldung in der Privatwirtschaft und beim Staat ist einfach viel zu hoch. Die Marktteilnehmer haben sich auf Niedrigstzinsen eingestellt. Ein spürbarer Anstieg hätte dramatische Folgen für die Realwirtschaft und den Finanzmarkt.

28.06. Die Schulden der EURO-Länder betragen 10 Billionen Euro. Wären die Zinsen nur um einen Prozentpunkt höher, so müssten zusätzlich 100 Mrd. Euro bezahlt werden. Das gesamte Defizit der Euroländer beträgt schon heute 158 Mrd. im Jahr. +1% höhere Zinsen würden das Defizit auf 258 Mrd. in die Höhe schnellen lassen. Die Euro-Zone befindet sich in einer Staatsschuldenkrise, die Draghi bisher mit der Nullzinsgeldschwemme verschleiert. Höhere Zinsen hätten in Frankreich und Italien sowie in Spanien und Griechenland katastrophale Folgen.

25.06. Während die USA in einer Welt, in der der USD die Leitwährung ist, ihre Interessen offensiv durchsetzen können, würde diese Option bei goldgedeckten Währungen wegfallen. Dann hätte Washington beispielsweise nicht die Möglichkeit, internationale Banken dafür abzustrafen, weil diese Handel mit Staaten betreiben, die wiederum von den Amerikanern als „Schurkenstaaten“ klassifiziert werden.

11.06. Der Schuldenüberhang muss aus der laufenden Produktion und den laufenden Einkommen bedient werden. Er führt dazu, dass die Produktionskosten steigen und die Einkommen der Nicht-Kapitalbesitzer sinken. Das geht nicht ewig gut. Irgendwann müssen die Schulden abgeschrieben werden und dann droht die nächsten Banken- und Finanzkrise. Mit dieser umzugehen wird leichter, wenn Bargeld keine nennenswerte Rolle mehr spielt. Wenn man nicht mehr auf Bargeld ausweichen kann, geht eine Schuldenbereinigung gradueller. Bei einem Negativzins von minus 5 Prozent, sind die Guthaben nach ein paar Jahren genug entwertet, um die Banken wieder solvent zu machen.

01.06. Die Notenbank geht davon aus, dass sich der permanente Streit der Parteien, der letztlich einfach nur in Blockade endet, negativ auf die Wirtschaft auswirkt, insbesondere die Investitionen. Es ist einfach nicht klar, was sich im Kongress durchbringen lässt und was nicht. Der Streit macht es zudem schwierig, eine klare Linie zu erkennen. Wer nicht weiss, ob er vielleicht in naher Zukunft wegen neuer Gesetze verliert, lässt grosse Investitionen lieber sein und beschränkt sich auf das Wesentlichste. Es zeigt sich ein gewisser Zusammenhang zwischen politischen Konflikten zwischen den Parteien und Investitionen.

18.05. Das Korrekturmuster seit Jahresbeginn zeigt im US-Dollar Indexfuture eine bullische Zukeilung. Aus diesem Keilmuster gab es vor ein paar Handelstagen einen regelwidrigen Ausbruch nach unten. Ich werte diesen Fehlausbruch als letzte Bullenfalle, die das Potential hat, eine mittelfristige US-Dollar Aufwertung einzuleiten. Charttechnische Kursziele liegen demzufolge bei 99,60 $. Dort entscheidet sich, ob tatsächlich eine Rally beginnen kann. 99,60 $, dann mittelfristig 105,00 $. Ein steigender US-Dollar kann Teile des Rohstoffsektors unter Abgabedruck bringen.

16.05. I think the market started the bubble phase on election night. It usually takes about a year and a half to complete the parabolic run. You will know it’s time to get out when everyone in the restaurant around you is talking about how much money they are making in the stock market.

13.05. Die Eurozone hat zwei Kernprobleme: zu viele Schulden von Staaten und Privaten und eine weit auseinanderlaufende Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Länder. Die politische Diskussion zur Lösung dieser Probleme verläuft entlang zweier Dimensionen: Bekommen wir eine gemeinsame Haftung für derzeitige und künftige Schulden von Staaten und Privaten (in Form einer gemeinsamen Haftung für Banken) im Euroraum? Bekommen wir eine politische Union in der Form, dass die Nationalstaaten Autonomie aufgeben und Kompetenzen, vor allem im Bereich Finanzen, an Brüssel delegieren? Dies dürfte auf eine Vereinheitlichung von Steuer- und Sozialsystemen hinauslaufen.

10.05. Ohne Bargeld gibt es diesen Fluchtweg nicht mehr. Aus diesem Grund muss das Bargeld verschwinden. Je schneller, desto besser und je lautloser, desto unauffälliger. Die Politik möchte keine schlafenden Hunde wecken. Sie will nicht den Frosch in kochend heißes Wasser setzen und riskieren, dass dieser alarmiert sofort wieder herausspringt, sondern sie setzt ihn bewusst in kaltes Wasser und erwärmt dieses ganz langsam. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Frosch gekocht wird, nicht dass er schnell gekocht wird.

01.05. Die EZB wird kritisiert von den Gläubigern und jenen, die das Spiel durchschauen (wollen). Deshalb muss die EZB entsprechende Argumente erzeugen, zum Beispiel, indem sie in den Märkten für Stress sorgt, der aber noch beherrschbar ist. Dann „muss“ sie handeln und die erpressbaren Gläubiger (bald 800 Mrd. EUR Target2-Forderungen, die sehr wohl relevant werden, wenn das Ding explodiert) werden zustimmen. Endspiel? Offen. Guter Ausgang? Immer weniger wahrscheinlich.

18.04. Das geopolitische Umfeld um Syrien und Nordkorea ist eine Hypothek für Weltwirtschaft und Stabilität der Finanzmärkte. Die dennoch erkennbare Widerstandsfähigkeit an den Finanzmärkten hat auch etwas mit Chinas Wirtschaft zu tun. Nicht die US-Wirtschaft ist der Taktgeber der Weltkonjunktur, sondern es sind heute China mit den Megaprojekten „One Belt –One Road“ und der Seidenstrasse als Teil davon als auch die durch Reformen erstarkte Eurozone.

13.04.  Wir denken, dass die Enteignung des Volksvermögens still und leise, Schritt für Schritt passiert. Gerade zuletzt hat der IWF den Industriestaaten einmal mehr empfohlen, verstärkt in Richtung Bargeldeinschränkung zu arbeiten. Erste Sparkassen in Deutschland verlangen für Bargeldbezüge an eigenen Sparkassen-Bancomaten neu horrende Gebühren. Dieser Prozess in der Bargeldeinschränkung geht Schritt für Schritt weiter, mit dem Ziel das Gros des Volksvermögens gläsern als Staat verfolgen zu können und willkürliche Steuern darauf setzen zu können.

Wir können uns nur vom Staat schützen, indem wir anonym Bargeld und physisches Gold weg von den Banken halten (Goldkauf bi srund 20’000-25’000 CHF in der Schweiz noch als Tafelgeschäft bzw. over-the-counter anonym möglich, wie lange noch?). Dazu Aktien (erscheinen nicht in der Bilanz der Bank im Falle einer Schieflage der Bank) und vor allem selbstgenutztes Wohneigentum.

Wir können uns gut vorstellen, dass der Tag der Wahrheit bzw. grössere systemische Verwerfungen ab 2018 passieren, ausgelöst durch Aktiencrash und erneute Bankschieflagen und steigende Zinsen. 2018, weil nach den Euro-Polit-Wahlen und weil Trump versagt.

03.04. Der amerikanische Investor James Rickards warnt vor einem Lockdown des globalen Finanzsystems. Viele Massnahmen von Banken und Zentralbanken in den vergangenen Jahren deuten darauf hin, dass sich die Finanzindustrie auf mögliche Verwerfungen vorbereitet.

31.03. Der Bankensektor der Volksrepublik China zeichnet sich durch eine hohe und weiter ansteigende Verschuldung aus. Weil die Chinesische Volksbank seit Mitte des vergangenen Jahres die Finanzierungsbedingungen für Geschäftsbanken erschwert, droht eine Insolvenzwelle in der Schulden-Blase bei den kleineren, häufig stark verschuldeten Banken. Erst vor wenigen Tagen musste die Zentralbank in einer nächtlichen Intervention in großem Umfang Kapital in den Markt pumpen, um eine Reihe kleinerer Institute vor dem Zahlungsausfall zu bewahren

29.03. Die amerikanische Wirtschaft ist strukturell entgleist, und die Staatsverschuldung fest auf einem abschüssigen Pfad. Selbst nach einer langen Konjunktur-Erholung, allerdings der schwächsten seit Jahrzehnten, erhöht die Bundesregierung die Bundesschuld jedes Jahr um rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Der Staat ist ein Selbstbedienungsladen von Lobbies, Interessengruppen und ökonomischen Akteuren, welche ruchlos ihre Pfründen und Privilegien ausbauen und geschickt mit ideologischen Argumenten und hilfreichen Studien irgendwelcher Think-Tanks untermauern. Ökonomisch wird sich die Staatsschuld massiv erhöhen – auch ganz ohne Finanzprogramme. Ohne drastische Korrekturen ist die Spirale nicht zu stoppen, doch dazu fehlt der politische Wille und Konsens.

27.03. Trump konfrontiert Merkel mit Milliarden-Rechnung. Die US-Regierung berechnete rückwirkend bis 2002 die auf die zugesagt 2% fehlenden Ausgaben im Deutschen Bundeshaushalt, zuzüglich der Zinsen. Mit dieser Berechnung käme eine Summe von knapp 350 Mrd. EUR zusammen. Trump fordert, dass alle Nato-Staaten 2% ihres BIPs für Rüstung ausgeben. Derzeit erfüllen diese Forderung von den Nato-Staaten nur die USA, Großbritannien, Estland, Griechenland und Polen.

25.03. China und Russland treffen konkrete Vorkehrungen, um aus dem Dollar-System auszusteigen. Sie verkaufen US-Staatsanleihen und erhöhen die Goldreserven. Russland hat sogar ein eigenes Zahlungssystem fertiggestellt, um vom internationalen SWIFT-System unabhängig zu sein.

20.03. Zinserhöhungen der US-Notenbank sind Routine geworden und verleiten nicht mehr zu grossen Worten. Sie haben nur noch
wenig Überraschungspotenzial. Über den Stopp des europäischen
QE-Programms und den Start für höhere Zinsen in
der Eurozone lässt sich aber herrlich spekulieren. Das Thema
wird bei den Wechselkursen zunehmend an Einfluss
gewinnen, je näher der Tag Null kommt. Davon wird der
Euro und in seinem Schlepptau auch der Franken profitieren.

17.03. Wir stehen (noch) in einer Wohlfühlwelle, dass Trump alles anders macht. Das Wirtschaftswachstum hängt aber von zwei Faktoren ab: von der Anzahl der Menschen, die arbeiten, und von der Produktivität pro Kopf. In den USA ist die Erwerbsbevölkerung in den letzten Jahren deutlich gesunken. Wenn Trump diese Menschen wieder in Arbeit bekommt, wäre ein höheres Wachstum möglich. Zum anderen braucht man für mehr Produktivität vor allem Innovationen. Die gibt es zwar in der gesamten westlichen Welt, aber sie schlagen sich bisher nicht in höherer Produktivität nieder. Strukturell spricht wenig für ein grosses Wachstum. Die Schulden drücken.

15.03. Die Niederlande wählen, mit EU-weiter Bedeutung – obwohl Geert Wilders für seinen Anti-Brüssel-Kurs keine Koalitionspartner finden dürfte. Und Großbritannien kann den EU-Austritt offiziell beantragen, sobald die Queen das Brexit-Gesetz abzeichnet

22.02.Um zukünftige Inflation zu verhindern und höheres Wachstum zu erzielen, müsste viel mehr investiert werden. Dazu kommt es nicht. Trump will es versuchen. Aber mit dem heutigen Verschuldungsgrad wird diese Aktion ernüchternd verpuffen. Die Zuversicht der Marktteilnehmer fehlt global und die exzessiven Schulden der Staaten und Privathaushalte graben den Spielraum für Investitionen ab. Als es zum letzten Mal dazu kam, traten wir in die 70er Jahre ein und Stagflation griff um sich.